PMI Eurozone

Der Markit-Einkaufsmanagerindex für die französische Industrie deutet weiter auf Rezession. (Bild: pico - Fotolia.com).

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für den Sektor legte nur geringfügig auf 51,7 Punkte zu, wie das Markit-Institut bei einer zweiten Veröffentlichung mitteilte.

Bei der ersten Veröffentlichung war ein Wert von 51,5 Zählern ausgewiesen worden, Volkswirte hatten eine Bestätigung dieses ersten Ausweises erwartet. Im März hatte der Index bei 51,6 Punkten gelegen. Ab 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum.

Frankreich blieb im April im rezessiven Bereich. Der französische Einkaufsmanagerindex sackte auf das Zwölfmonatstief von 48,0 Punkten ab. Italien und Spanien lagen mit leicht beschleunigten Steigerungsraten an der Spitze. Der deutsche Index kletterte zwar auf ein Dreimonatshoch, er blieb damit allerdings in der unteren Hälfte der Index-Rangliste.

"Der Einkaufsmanagerindex ist jetzt zwar in zwei aufeinander folgenden Monaten geringfügig gestiegen, er lag jedoch zum Jahresbeginn noch auf ausgesprochen niedrigem Niveau", sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson.

"Die Produktionssteigerungsrate dümpelt jedenfalls noch immer bei unter 1 Prozent auf Jahresbasis vor sich hin - halb so viel wie vor der jüngsten Abkühlung."

Die Ergebnisse basieren auf der Befragung von rund 3.000 Industrieunternehmen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Österreich, Irland und Griechenland. Diese Länder repräsentieren etwa 90 Prozent der industriellen Geschäftstätigkeit in der Eurozone.