BERLIN (ks). Obwohl auch Großaufträge bei dieser Entwicklung eine Rolle spielten, kündigt sich damit doch die erwartete Abschwächung des bislang hohen Wachstumstempos an: Im dritten Quartal 2010 stieg die Produktion nur noch halb so schnell wie im zweiten Quartal, die Auftragseingänge erreichten nur noch ein Drittel des vorherigen Zuwachses. Das erklärte der Arbeitgeberverband Gesamtmetall. „Wir rechnen zwar damit, dass die Erholung weitergeht, aber es wird auch deutlich, dass die Rückkehr zum Vorkrisenniveau kein Selbstläufer ist“, erklärte Gesamtmetall-Chefvolkswirt Dr. Michael Stahl.

Bei der Produktion seien bislang erst rund 60% des Einbruchs aufgeholt, betonte Stahl weiter. “Wenn sich das niedrigere Wachstumstempo durchsetzt, wird es mindestens bis Ende 2011 dauern, ehe das Vorkrisenniveau wieder erreicht ist.”