Audi Produktion Neckarsulm

Der Brexit hat für die deutsche Industrie wohl seinen Schrecken verloren. - Bild: Audi

Auch das im Vorfeld des Brexit-Votums befürchtete Massaker an den Finanzmärkten ist ausgeblieben. Im Mittelpunkt des Interesses dürfte ferner die zweite Veröffentlichung des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das zweite Quartal stehen.

Die deutsche Wirtschaft scheint derzeit etwas besser zu laufen als zuvor gedacht. Das BIP, das im ersten Quartal um erstaunliche 0,7 Prozent gestiegen war, legte im zweiten Quartal nochmal um 0,4 Prozent zu. Erwartet worden waren nur 0,2 Prozent. Das und die Aufwärtsrevision einiger früherer Quartale bewegte einige Ökonomen dazu, ihre Wachstumsprognosen für das laufende Jahr anzuheben.

Optimistisch könnte zudem stimmen, dass die stets gut informierte Bundesbank ausweislich ihres jüngsten Monatsberichts mit einem weiterhin "recht kräftigen" Wachstum rechnet, das zudem auf breiten Füßen stehen dürfte. Vor diesem Hintergrund wird verständlich, dass sich Bankvolkswirte einen weiteren Rückgang des Ifo-Index nicht vorstellen können. Das Ifo-Institut wird die Daten am Donnerstag (25.8.) veröffentlichen.