Auftragseingang,Oktober,Destatis,Industrie

Der Auftragseingang der deutschen Industrie ist im Oktober stärker als erwartet gewesen. - Bild: Pixabay

Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten einen Anstieg von nur 0,7 Prozent prognostiziert.

Den Rückgang von 0,6 Prozent im Vormonat revidierte Destatis auf minus 0,3 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich der Auftragseingang um 6,3 Prozent. Im September hatte sich ein Plus von 2,9 Prozent ergeben.

Die Aufträge aus dem Inland erhöhten sich im Oktober um 6,3 Prozent und die aus dem Ausland um 3,9 Prozent. Die Bestellungen von Investitionsgütern nahmen im Oktober um 7,2 Prozent zu, nachdem sie im Vormonat um 1,2 Prozent gesunken waren. Besonders stark nahmen die Investitionsgüterbestellungen von außerhalb des Euroraums zu, nämlich um 9,0 (plus 1,2) Prozent. Für den Euroraum wurde ein Zuwachs von 3,1 (minus 5,1) Prozent gemeldet und für das Inland ein Plus von 7,7 (minus 1,4) Prozent.

Die Nachfrage nach Vorleistungsgütern stieg um 1,8 (Vormonat: plus 1,0) Prozent, und die nach Konsumgütern erhöhte sich um 0,5 (plus 0,5) Prozent.

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) erklärte: "Die Ergebnisse bedeuten einen günstigen Einstieg in das Jahresendquartal. Allerdings sollten monatliche Ausschläge bei kalender- und saisonbereinigten Daten auch nicht überbewertet werden." Die in der Tendenz etwas anziehende Nachfrage und das verbesserte Geschäftsklima sprächen insgesamt für eine Belebung der Industriekonjunktur im Jahresschlussquartal.