Eurozone

Die Industrie ist aktuell das Zugpferd der Konjunktur in der Eurozone. - Bild: Pixabay

Derzeit zeigt die Eurozone eine der höchsten Wachstumsraten seit über sechs Jahren. Bereits ab 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum.

"Die Sammelindizes signalisieren anhaltend starkes Wachstum der Eurozone", sagte IHS-Markit-Analyst Andrew Harker. "Erfreulich ist, dass sich die Steigerungsrate nach der Abschwächung in den Vormonaten wieder stabilisiert hat."

Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes kletterte auf 57,4 Punkte von 56,6 im Vormonat. Volkswirte hatten einen Rückgang auf 56,2 Zähler prognostiziert. Der Einkäuferindex für den Servicesektor fiel hingegen auf 54,9 Punkte von 55,4 im Vormonat. Ökonomen hatten einen Stand von 55,3 Punkten erwartet.

Die beiden Schwergewichtsländer Deutschland und Frankreich verzeichneten ein anhaltend starkes Wachstum. In Deutschland gewann die Wirtschaft wieder an Dynamik, in Frankreich blieb die Wachstumsrate unverändert.

Die Ergebnisse basieren auf der Befragung von rund 5.000 Industrie- und Dienstleistungsunternehmen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Österreich, Irland und Griechenland.