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Die Geschäftsaktivität im verarbeitenden Gewerbe der Eurozone ist im September leicht gestiegen. - Bild: Pixabay

Schon bei der ersten Veröffentlichung war ein Wert von 52,6 Zähler ausgewiesen worden, Volkswirte hatten eine Bestätigung dieses ersten Ausweises erwartet. Im August hatte der Index bei 51,7 Punkte gelegen. Ab 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum.

Kritisch sieht IHS-Markit-Chefökonom Chris Williamson die unterschiedliche Entwicklung des Aufschwungs in einzelnen Ländern. "Die deutschen Industrieunternehmen verzeichneten ihren zweitbesten Monat seit zweieinhalb Jahren, und auch die Niederlande und Österreich entwickelten sich prächtig."

Doch in anderen Ländern sieht die Lage sehr anders aus: "Das Wachstum in Spanien, Italien und Irland fiel abermals deutlich schwächer aus als zum Jahresbeginn, während es in Frankreich erneut zu Wachstumseinbußen gekommen ist. Und auch Griechenland ist wieder ins Minus gerutscht", sagte der Chefökonom.

Die Ergebnisse basieren auf der Befragung von rund 3.000 Industrieunternehmen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Österreich, Irland und Griechenland. Diese Länder repräsentieren etwa 90 Prozent der industriellen Geschäftstätigkeit in der Eurozone.