LUXEMBURG (Dow Jones/mn)–Volkswirte hatten im Vergleich zum Vormonat mit einem Anstieg der Produktion um 0,5% gerechnet, auf Jahressicht hatten sie ein Plus von 8,7% prognostiziert.

Im März war die Industrieproduktion gegenüber dem Vormonat um revidiert 1,5% (vorläufig: plus 1,3%) gewachsen und im Vergleich zum Vorjahr um revidiert 7,7% (vorläufig: plus 6,9%) gestiegen. Nach weiteren Angaben von Eurostat erhöhte sich die Industrieproduktion in der gesamten EU-27 im April gegenüber dem Vormonat um 0,5% und auf Jahressicht um 7,8% zu.

Gegenüber März erhöhte sich die Produktion von Vorleistungsgütern in der Eurozone um 2,2% und in der EU-27 um 2,7%. Die Produktion von Investitionsgütern nahm auf Monatssicht um 1,1% bzw. 0,7% zu. Die Produktion von Gebrauchsgütern fiel in der Eurozone um 0,1%, stieg aber in der EU-27 um 0,4%. Die Produktion im Energiesektor nahm um 0,9% bzw. 0,2% ab. Die Produktion von Verbrauchsgütern sank in der Eurozone um 1,2% und in der EU-27 um 1,6%.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhte sich die Produktion von Vorleistungsgütern im April um 16,0% in der Eurozone und um 14,1% in der EU-27. Die Produktion von Investitionsgütern stieg um 8,9% bzw. 7,9%. Im Energiesektor wurde ein Produktionsanstieg um 6,9% in der Eurozone und um 5,0% in der EU-27 verzeichnet. Die Produktion von Verbrauchsgütern wies einen Anstieg um 3,0% bzw. 1,1% auf. Die Produktion von Gebrauchsgütern nahm um 1,4% in der Eurozone und um 4,1% in der EU-27 zu