Die Stimmung in der europäischen Industrie ist im Sinkflug.

Die Stimmung in der europäischen Industrie ist im Sinkflug. - Bild: Pixabay

Es ist der sechste Rückgang in Folge und der tiefste stand seit eineinhalb Jahren. In einer vorherigen Schätzung hatte Markit einen Rückgang auf 55,0 Punkte ermittelt.

Mit einem Wert deutlich oberhalb von 50 Punkten signalisiert der Indikator aber immer noch Wachstum - allerdings ein deutlich schwächeres als noch vor einem halben Jahr. Der im Dezember erreichte Höchststand von 60,6 Punkten wird mittlerweile klar verfehlt. Allerdings befindet sich die Kennzahl nach wie vor auf recht hohem Niveau.

In den beiden größten Volkswirtschaften des Euroraums, Deutschland und Frankreich, trübte sich die Stimmung jeweils ein. In Italien dagegen hellte sie sich auf, während die Stimmung in Spanien stagnierte.

Markit-Chefökonom Chris Williamson erklärte, es bestehe das Risiko, dass sich das Produktionswachstum in den kommenden Monaten weiter verlangsame. Sorgen macht ihm der schwächelnde Auftragseingang. "Aus diesem Grund dürften die Unternehmen die Produktion weiter drosseln - sofern die Nachfrage nicht wieder anzieht."

Am besorgniserregendsten sei jedoch, wie stark sich das Exportgeschäft seit Jahresbeginn abgeschwächt habe - und dass diese Entwicklung anhalten könnte. "Unsere Umfrage zeigt, dass sich die Unternehmen zunehmend Sorgen über die Auswirkungen von Zöllen und Handelskrieg machen, und dass sie sich auf weitere Verluste im Exportgeschäft gefasst machen."

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