Inflation,Deutschland,Stagnation,Teuerungsrate

Die Inflation in Deutschland verharrt derzeit stabil auf einem niedrigen Niveau. - Bild: Pixabay

Das ist dennoch der höchste Stand seit zwei Jahren. Die Statistiker bestätigten damit - wie von Volkswirten erwartet - ihre vorläufige Schätzung vom 29. November.

Binnen Monatsfrist stiegen die Preise für Güter des täglichen Bedarfs und Dienstleistungen im Schnitt um 0,1 Prozent, womit die vorläufigen Daten ebenfalls bestätigt wurden.

Für Energie mussten die deutschen Verbraucher 2,7 Prozent weniger bezahlen als vor einem Jahr. Lebensmittel verteuerten sich dagegen um 1,2 Prozent und Wohnungsmieten um 1,4 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Energie hätte die jährliche Inflationsrate bei 1,2 Prozent gelegen.

Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland stieg um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Vormonat stagnierte der Index. Auch die vorläufigen Ergebnisse für den HVPI wurden somit bestätigt.

In letzter Zeit mehren sich die Zeichen, dass die lange Phase einer extrem niedrigen Inflation in Deutschland und auch in der Eurozone langsam zu Ende geht. So haben sich etwa die Ölpreise von ihren Tiefständen gelöst und deren Anstieg wird sich mit der Zeit auch in die Erzeuger- und Verbraucherpreise vorarbeiten.