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Der Dezember brachte Deutschland die höchste Inflation seit Juli 2013. - Bild: Pixabay

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) stiegen die am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) gemessenen Lebenshaltungskosten der Verbraucher nach vorläufigen Ergebnissen mit einer Jahresrate von 1,7 (November: 0,7) Prozent.

Die von Dow Jones Newswires befragten Ökonomen hatten eine Rate von nur 1,3 Prozent prognostiziert. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise um 1,0 (Prognose: 0,6) Prozent. Am nationalen Index gemessen nahm die Inflationsrate im Dezember ebenfalls auf 1,7 (November: 0,8) Prozent zu. Erwartet worden war ein Anstieg auf 1,5 Prozent.

Ausschlaggebend für die höhere Teuerung war, dass die Jahresveränderungsrate der Energiepreise auf plus 2,5 Prozent von minus 2,7 im Vormonat drehte. Warengüter verteuerten sich im Jahresabstand um 1,8 (Vormonat: 0,5) Prozent, Nahrungsmittel um 2,5 (1,2) Prozent und Dienstleistungen um 1,5 (1,1) Prozent. Wohnungsmieten waren um 1,5 (1,4) Prozent höher als im Vorjahresmonat.

Die endgültigen Ergebnisse werden am 18. Januar veröffentlicht.