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Im September stieg die jährliche Inflationsrate auf 0,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete. - Bild: Pixabay

Die Statistiker bestätigten damit - wie von Volkswirten erwartet - ihre vorläufige Schätzung vom 29. September. Binnen Monatsfrist stiegen die Preise für Güter des täglichen Bedarfs und Dienstleistungen im Schnitt um 0,1 Prozent, womit die vorläufigen Daten ebenfalls bestätigt wurden.

Der Rückgang der Energiepreise schwächte sich auf Jahressicht weiter ab. Er betrug im September minus 3,6 Prozent (August: minus 5,9 Prozent - Juli: minus 7,0 Prozent). Ohne Berücksichtigung der Energie hätte die jährliche Inflationsrate im September bei 1,2 Prozent gelegen.

Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland stieg um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit erreichte die Inflationsrate den derzeitigen Jahreshöchststand. Im Vergleich zum Vormonat stagnierte der Index. Auch die vorläufigen Ergebnisse für den HVPI wurden somit bestätigt.

In letzter Zeit mehren sich die Zeichen, dass die lange Phase einer extrem niedrigen Inflation in Deutschland und auch in der Eurozone sich einem Ende nähert. So haben sich etwa auch die Ölpreise von ihren Tiefständen gelöst und deren Anstieg wird sich mit der Zeit auch in die Erzeuger- und Verbraucherpreise vorarbeiten.