Giancarlo Losma ist Präsident des italienischen Werkzeugmaschinenverbandes UCIMU (Bild: UCIMU).

Giancarlo Losma ist Präsident des italienischen Werkzeugmaschinenverbandes UCIMU (Bild: UCIMU).

von Sebastian Moser

MAILAND (ks). „Werkzeugmaschinen aus Italien sind weltweit wieder sehr gefragt. Dies beweist die Konkurrenzfähigkeit unserer Technologien. Sorge bereitet uns aber die stagnierende Inlandsnachfrage, denn ohne moderne Maschinen ist die Wettbewerbsfähigkeit der italienischen Industrie insgesamt gefährdet“, berichtet Giancarlo Losma, Präsident des italienischen Werkzeugmaschinenverbandes UCIMU in Mailand.
Losma beklagt die mangelnde Unterstützung durch die Regierung seines Landes und fordert die Reform diverserer steuerlicher Vorschriften in Italien. Dennoch sei die Stimmung bei den italienischen Werkzeugmaschinenherstellern derzeit gut.


So zeigte das Jahr 2010 bei den Auftragseingängen ein nahezu ausschließlich exportgetriebenes Wachstum von 36 % gegenüber dem Vorjahr. Dieser Trend hält auch im laufenden Jahr mit einem Anstieg von weiteren 19 % im ersten Quartal 2011 weiter an.
Italien ist mit einem Produktionsvolumen von 3,9 Mrd Euro nach China, Japan und Deutschland weltweit viertgrößte Herstellernation von Werkzeugmaschinen. Gefragt ist „Made in Italy“ besonders in China, Deutschland, den USA, Indien und Frankreich.

aus Produktion Nr. 26, 2011