WASHINGTON/BERLIN (DJ/ilk). Damit erhöhte der IWF seine Prognose für dieses Jahr um 0,3 und für kommendes um 0,1 Prozentpunkt gegenüber der bisher gültigen Schätzung vom Januar. Die Teuerung sah der IWF 2011 bei 2,2% und 2012 bei 1,5% und die Arbeitslosenquote bei 6,6% bzw 6,5%. Die Abschwächung des Wachstums gegenüber den im Jahr 2010 verbuchten 3,6% erfolge laut IWF “vor allem wegen der Rücknahme fiskalpolitischer Stützungsmaßnahmen und des Rückgangs des Wachstums der externen Nachfrage”.

In deutschen Regierungskreisen wurde betont, nach Ansicht des IWF gewännen die binnenwirtschaftlichen Kräfte in Deutschland spürbar an Fahrt. Der Währungsfonds streiche in seiner Analyse “Deutschland an mehreren Stellen als positives Beispiel” heraus, sagte ein hochrangiger Beamter des Finanzministeriums. Dies betreffe die Wachstumsdynamik, die Haushaltskonsolidierung und insbesondere die Arbeitsmarktentwicklung.