Die Auslandsnachfrage nach japanischen Produkten blieb schwach, insbesondere in Asien. Der

Die Auslandsnachfrage nach japanischen Produkten blieb schwach, insbesondere in Asien. Der Außenhandel bremste das Gesamtwachstum um 0,3 Prozentpunkte. - Bild: Mirko Meier, Fotolia.com

Vor allem ein rückläufiger Privatkonsum und schwache Exporte lasteten auf der Wirtschaft. Wie das Kabinettsbüro mitteilte, fiel das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf das Jahr hochgerechnet um 1,6 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Experten hatten sogar einen noch stärkeren Rückgang um 1,9 Prozent erwartet.

Trotz der Bemühungen von Premier Shinzo Abe und der Bank of Japan will sich in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt einfach kein nachhaltiges Wachstum einstellen. Mit den schwachen BIP-Daten dürften die Rufe nach einem Konjunkturpaket lauter werden.

Der private Konsum, der für mehr als die Hälfte des BIP steht, sank im zweiten Quartal um 0,8 Prozent. Ökonomen sagten, die Verbraucher seien zurückhaltend, weil einerseits die Löhne nicht steigen, während andererseits die Umsatzsteuer im April 2014 von 5 auf 8 Prozent angehoben wurde.

Die Auslandsnachfrage nach japanischen Produkten blieb schwach, insbesondere in Asien. Der Außenhandel bremste das Gesamtwachstum um 0,3 Prozentpunkte.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht