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Das Exportvolumen Japans ist im November dank der Nachfrage aus China deutlich besser ausgefallen als erwartet. - Bild: Pixabay

Dies war der 14. Rückgang in Folge, allerdings das geringste Minus in fast zwei Jahren. Zudem hatten Volkswirte mit einem Rückgang von 2,3 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum Vormonat und saisonbereinigt legte der Wert der Ausfuhren im November um 4,3 Prozent zu.

Nach Einschätzung von Beobachtern deuten die Daten an, dass sich die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt auf einem stetigen Wachstumskurs befindet. Nach zwei Jahren unbeständiger Wirtschaftsentwicklung sieht es nun so aus, als würde Japan wieder auf solideren Füßen stehen. In jedem der drei Quartale 2016 hat die Wirtschaft leicht expandiert und Volkswirte rechnen auch für das Schlussquartal mit einem Wachstum.

Zu verdanken ist dies vor allem den Exporten, die traditionell das Industriewachstum antreiben und die dank der steigenden Nachfrage aus China wieder das Wirtschaftswachstum unterstützen. Die Ausfuhren nach China legten im November um 4,4 Prozent zum Vorjahr auf 1,1 Billionen Yen zu.

Das war der erste Anstieg seit Februar. Insgesamt legte das Importvolumen im November um 7,4 Prozent im Vorjahresvergleich zu. Das Finanzministerium verwies zur Begründung auf die Nachfrage nach Halbleitern, Schiffen und Autoteilen. Die Handelsbilanz erreichte ein Plus von 152,5 Milliarden Yen. Volkswirte hatten mit einem Überschuss von 227,4 Milliarden Yen gerechnet. Die Importe nach Japan ermäßigten sich im November um 8,8 Prozent.