Maschinenbau Japan

Dem japanischen Maschinenbau geht es langsam besser. - Bild: Lylodo/Wikipedia/CC BY-SA 3.0

Der sogenannte Kernauftragseingang, ein wichtiger Indikator für Unternehmensinvestitionen, legte im Monatsvergleich mit 8,3 Prozent zudem stärker zu als die von Volkswirten erwarteten 3,4 Prozent. Im Jahresvergleich war er allerdings um 0,9 Prozent rückläufig.

Die anhaltende Schwäche in der Branche zeigt sich in den Daten für das zweite Quartal. In diesem Zeitraum gingen die Ordereingänge um 9,2 Prozent gegenüber den vorangegangenen drei Monaten zurück. Für das laufende Vierteljahr bis Ende September wird nach Regierungsangaben eine Erholung um 5,2 Prozent projiziert.

Die Unternehmensinvestitionen haben sich seit Anfang 2016 abgeschwächt, da die wachsenden Sorgen über die Konjunkturentwicklung in China und die schwachen Rohstoffmärkte Zurückhaltung der Auftraggeber ausgelöst hatten. Das Brexit-Votum Großbritanniens hat Ende Juni für zusätzliche Unsicherheit gesorgt.

Die Regierung glaubt jedoch inzwischen an eine schrittweise Erholung und sieht sich dabei durch die höheren Auftragserwartungen für das dritte Quartal bestätigt.