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Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone hat sich laut dem IHS Markit Institut verlangsamt. - Bild: Pixabay

Der Sammelindex für die Produktion der Privatwirtschaft der Eurozone, der Industrie und Dienstleistungen umfasst, fiel laut IHS Markit auf 52,6 Zähler von 52,9 im Vormonat.

Bereits beim ersten Ausweis war ein Rückgang auf 52,6 Punkte gemeldet worden. Auch Volkswirte hatten eine Bestätigung dieses Werts erwartet. Ab 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer des Markit-Instituts ein Wachstum.

Niedrigere Steigerungsraten in Deutschland, Italien, Spanien und Irland überlagerten im September die leicht beschleunigte Rate in Frankreich.

"Ein Grund für die Abkühlung in der Eurozone ist, dass die Sorgen hinsichtlich der weiteren Konjunkturentwicklung - oftmals infolge politischer Unsicherheiten - die Ausgabenbereitschaft der Unternehmen zunehmend gebremst haben", sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson. Der Trend dürfte bis ins nächste Jahr anhalten, nicht zuletzt wegen der Unwägbarkeiten des Brexit, der Wahlen in Frankreich und Deutschland sowie der politischen Spannungen in Spanien und Italien.

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für den Servicebereich fiel auf 52,2 Punkte von 52,8 im Vormonat. Der erste Ausweis hatte einen Stand von 52,1 ausgewiesen, dessen Bestätigung Ökonomen erwartet hatten.

Die Ergebnisse basieren auf der Befragung von rund 5.000 Industrie- und Dienstleistungsunternehmen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Österreich, Irland und Griechenland.