Der Chemiekonzern Lanxess gehört wie viele andere Unternehmen der deutschen Industrie zu den Profiteuren der Euro-Schwäche.

FRANKFURT (Dow Jones/ks)–”Bei einem Anstieg des Dollar gegenüber dem Euro um 1 Cent erzielen wir auf Ebene des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen einen zusätzlichen Gewinn von 5 bis 6 Mio Euro”, sagte Finanzvorstand Matthias Zachert der “Börsen-Zeitung” (BöZ – Dienstagausgabe). Zwar sichern die Leverkusener die Währungsposition teilweise ab. Der überwiegende Teil bleibe aber offen, sagte Zachert.

Dennoch vermag der Finanzvorstand dem schwachen Euro als Ergebnis der Verschuldungskrise in einigen Euro-Staaten nichts positives abzugewinnen. Instabilität führe langfristig immer zu einer schlechteren Lösung für die gesamte Volkswirtschaft, so Zachert. Lanxess erwirtschaftet 30% des Konzernumsatzes in Europa, außerhalb Deutschlands. “Griechenland und Portugal haben allerdings nur eine marginale Bedeutung.”