BERLIN (ks). Mit einem Indexwert von 104,7 lag sie um 0,8 Prozent unter dem Wert des Vormonats. Die Produktion war schon im Juni nicht weiter gestiegen. Das bislang deutliche Wachstum in der M+E-Industrie verliert damit etwas an Tempo. „Bei der Produktion haben wir erst die Hälfte des Kriseneinbruchs wieder aufgeholt“, erklärte Gesamtmetall-Chefvolkswirt Dr. Michael Stahl. „Die Unternehmen haben zwar Stück für Stück Boden gutgemacht. Aber es ist ein mühsamer Weg, von einer Wunderheilung oder Partystimmung ist die Branche weit entfernt“.

Der Auftragseingang bestätigt nach Ansicht von Gesamtmetall diese Einschätzung. Auch hier lag der Wert im Juli 2010 mit 109,4 leicht unter dem Vormonat (112,1). Allerdings war das hohe Plus im Juni durch einen einzelnen Großauftrag verzerrt. „In der Tendenz steigt der Auftragseingang zwar weiter, trotzdem sind hier auch erst zwei Drittel des Einbruchs wieder wettgemacht“, so Stahl.