Baugewerbe

Mit 35.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen dürften im Baugewerbe so viele neue Jobs entstehen, wie seit vier Jahren nicht mehr. - Bild: Peggy_Marco/Pixabay

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) rechnet für das laufende Jahr mit insgesamt 450.000 neune Stellen unter anderem im Dienstleistungs-, Pflege- und Bildungssektor sowie im Baubereich. Das berichtet die "Saarbrücker Zeitung" in ihrer Montagsausgabe und zitiert dabei aus einer Analyse des Verbands.

Die Zahl der Beschäftigten steige damit 2016 zum elften Mal in Folge. "Das Plus fällt in diesem Jahr dank der hohen Binnennachfrage sogar größer aus als in den letzten Jahren", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben dem Blatt. Es wäre demnach der höchste Jobzuwachs seit Bestehen der Bundesrepublik.

Je nach Branche erwartet der DIHK unterschiedliche Entwicklungen. 130.000 zusätzliche Jobs könnten bei den Unternehmensdienstleistern, wie etwa Forschungseinrichtungen oder Architekturbüros, entstehen. 120.000 neue Stellen erwartet der Verband in der Sparte Handel, Verkehr und Gastgewerbe.

"Auch ambulante Pflegedienste, Sprachschulen und sonstige Unternehmen der Gesundheits- und Bildungswirtschaft stocken ihr Personal auf", sagte Wansleben der Zeitung. Prognostiziert würden hier ebenfalls 120.000 neue Jobs.

Von 35.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen geht der Verband im Baugewerbe aus. "Hier sehen wir den stärksten Zuwachs seit vier Jahren", sagte Wansleben.

Angesichts des Fachkräftemangels forderte er, die Potenziale von Frauen stärker zu nutzen.