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Während sich laut OECD-Frühindikator für Deutschland und Frankreich ein höheres Wachstum abzeichnet, gibt es für die USA, Großbritannien und Italien erste Zeichen für eine Abschwächung der Dynamik. - Bild: Pixabay

Für Mai verharrt der Frühindikator für den gesamten OECD-Raum bei 100,0 Punkten, wie die OECD mitteilte, eine von 35 Industriestaaten betriebene Denkfabrik. Während sich für Deutschland und Frankreich ein höheres Wachstum abzeichnet, gibt es für die USA, Großbritannien und Italien erste Zeichen für eine Abschwächung der Dynamik.

Der Frühindikator der OECD dient dazu, sehr früh Anzeichen für konjunkturelle Wenden festzustellen. Die OECD spricht davon, dass Wendepunkte relativ zum Trend sechs bis neun Monate vor der Änderung antizipiert werden sollen.

Stagnation der Eurozone

Für Deutschland steigt der Indikator von 100,7 auf 100,8 Punkte, für Frankreich von 100,6 auf 100,7 Zähler. Der gesamten Eurozone wird eine Stagnation der Wachstumsdynamik attestiert. Für die USA und auch für Großbritannien meldet die OECD einen Rückgang von 99,7 auf 99,6 Zähler.

Unter den großen Schwellenländern zeigt der Frühindikator für Brasilien und China auf eine stärkere Dynamik, für Indien auf eine stabile Entwicklung. Für Russland gibt es erste Zeichen für eine Wachstumsabschwächung. Diese vier Länder gehören nicht zur OECD, aber wegen ihrer globalen Bedeutung für die Wirtschaft erhebt die Organisation dennoch Frühindiktoren.