Österreich,BIP,Bruttoinlandsprodukt

Die österreichische Wirtschaft wird von einem robusten Konsum gestützt. - Bild: Pixabay

Im Jahresvergleich lag das BIP um 1,3 Prozent höher. Im zweiten Quartal war die Wirtschaft nur um 0,1 Prozent auf Quartals- und um 1,2 Prozent auf Jahressicht gewachsen.

Seit Anfang 2015 stützt die Binnennachfrage (Konsum und Investitionen) die Entwicklung. Die Konsumnachfrage der privaten Haushalte stieg im dritten Quartal um 0,4 Prozent, nach 0,3 Prozent im zweiten Quartal. Auch die Ausweitung der Investitionen beförderte erneut das Wirtschaftswachstum. Die Bruttoanlageinvestitionen stiegen um 0,8 Prozent, nach 1,2 Prozent im Vorquartal.

Im Außenhandel schwächte sich die Dynamik zuletzt leicht ab. Das Exportwachstum verlangsamte sich auf 0,4 (Vorquartal: 0,6) Prozent, der Importzuwachs auf 0,7 (1,0). Weil die Importe stärker wuchsen als die Exporte, war der Wachstumsbeitrag des Außenhandels zum BIP abermals negativ.

Die Industriekonjunktur gewann hingegen nach der leichten Abschwächung im zweiten Quartal wieder an Kraft, die Wertschöpfung der Sachgütererzeugung stieg um 0,8 (Vorquartal 0,4) Prozent.