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Die Produktion in Deutschland ist im Dezember 2016 um drei Prozent zurückgegangen. - Bild: Bosch

Die von Dow Jones Newswires Ende vergangener Woche befragten Ökonomen hatten dagegen einen Anstieg um 0,4 Prozent prognostiziert. Allerdings dürften die meisten von ihnen nach Veröffentlichung schwacher Industrieumsatzzahlen am Montag nicht mehr mit einem Produktionsanstieg gerechnet haben.

Den für November ursprünglich gemeldeten Produktionszuwachs von 0,4 Prozent revidierten die Statistiker auf 0,5 Prozent. Das Niveau des Vorjahresmonats unterschritt die Produktion im Dezember um 0,7 (November: plus 2,3) Prozent. Für das vierte Quartal 2016 ergab sich ein Produktionsrückgang von 0,1 Prozent (drittes Quartal: plus 0,3).

Die Industrieproduktion nahm um 3,4 (plus 0,4) Prozent ab. Die Produktion von Investitionsgütern verringerten die Unternehmen im Dezember um 5,4 (Vormonat: 0,0) Prozent. Die Vorleistungsgüterproduktion sank um 1,1 (plus 0,9) Prozent und die Erzeugung von Konsumgütern ging um 3,1 (plus 0,6 ) Prozent zurück. Die Bauproduktion wurde um 1,7 (plus 2,0) Prozent gedrosselt und die Energieerzeugung um 0,9 (plus 0,1) Prozent.

Nach Aussage des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) signalisieren die Auftragseingänge in Industrie und Bauhauptgewerbe und auch die Stimmungsindikatoren eine Belebung des Produktionswachstums in den kommenden Monaten.