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Die Produktion im produzierenden Sektor Deutschlands hat sich im März besser als erwartet entwickelt. - Bild: Pixabay

Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten einen Rückgang von 0,8 Prozent prognostiziert.

Der für Februar vorläufig gemeldete Anstieg von 2,2 Prozent wurde auf 1,8 Prozent revidiert und der für Januar auf 1,3 (2,2) Prozent. Ihr Vorjahresniveau überstieg die Produktion arbeitstäglich bereinigt im März um 1,9 (Vormonat: 2,0) Prozent.

Die Industrieproduktion im engeren Sinne verringerte sich im März gegenüber dem Vormonat um 0,5 (plus 1,0) Prozent. Die Erzeugung von Investitionsgütern sank um 1,2 (plus 1,3) Prozent, die Produktion von Vorleistungsgütern erhöhte sich um 0,1 (0,3) Prozent, und die Herstellung von Konsumgütern stagnierte, nachdem sie im Vormonat um 1,5 Prozent zugenommen hatte. Die Bauproduktion stieg um 1,5 (9,9) Prozent und die Energieerzeugung verringerte sich um 2,5 (plus 0,2) Prozent.

Im ersten Quartal stieg die Produktion insgesamt um 1,4 Prozent, nachdem sie im vierten Quartal stagniert hatte.

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) kommentierte die Daten so: "Die Konjunktur im produzierenden Gewerbe hat sich im ersten Quartal dieses Jahres etwas belebt. Die Auftragseingänge und Geschäftsklimaindikatoren sprechen für eine Fortsetzung der positiven Tendenzen."