Rekordjahr für M&A im Maschinen- und Anlagenbau: Die Anzahl der Transaktionen stieg demnach um 40

Rekordjahr für M&A im Maschinen- und Anlagenbau: Die Anzahl der Transaktionen stieg demnach um 40 Prozent, während das Dealvolumen auf das etwa Zweieinhalbfache zulegte. - Bild: Hochschule München

Die Anzahl der Transaktionen stieg demnach um 40 Prozent, während das Dealvolumen auf das etwa Zweieinhalbfache zulegte. Dabei hätten Investoren aus der Eurozone nahezu die Hälfte des weltweiten Dealvolumens gestemmt. Auch für Transaktionen mit chinesischer Beteiligung sei 2014 ein Rekordjahr gewesen.

“Marktexpansion, Zugang zu neuen Technologien, Digitalisierung und das Heben von Synergieeffekten in der Wertschöpfungskette sind die entscheidenden Zukunftsthemen der Branche”, schrieb die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft. Deshalb rechnet PwC auch im laufenden Jahr mit einer dynamischen Entwicklung auf dem globalem M&A-Markt im Maschinen- und Anlagenbau.

Laut PwC wurden 2014 insgesamt 213 Fusionen und Akquisitionen mit einem Mindestwert von 50 Millionen US-Dollar abgeschlossen und angekündigt, die sich zu einem Gesamtwert von 127 Milliarden Dollar summierten. Zum Vergleich: Im Vorjahr standen zum selben Zeitpunkt lediglich 50 Transaktionen mit einem Volumen von 48 Milliarden Dollar zu Buche.

Mega-Deals um das Doppelte gestiegen

Die Zahl der Mega-Deals mit einem Wert von mindestens eine Milliarde Dollar stieg auf 24, mehr als doppelt so viele als die 11 Deals 2013. Die beiden größten Transaktionen waren die Übernahmen der Energiesparte des französischen Konzerns Alstom durch General Electric für mehr als 17 Milliarden Dollar und des US-Kompressorenherstellers Dresser-Rand durch Siemens für 7,6 Milliarden Dollar.

Investoren aus der Eurozone seien an 14 der 24 großen Transaktionen beteiligt gewesen. Die Unternehmen nutzten “die günstigen Rahmenbedingungen, zum Beispiel den guten Zugang zu Finanzierungen, um jetzt gezielt auf ausländischen Märkten zu investieren”, schrieb PwC in der Studie.

Chinesische Maschinenbauer beteiligten sich mit 81 Transaktionen an rund 40 Prozent aller Deals weltweit. Der Großteil der Transaktionen gehe dabei auf chinesische Investoren zurück, die im Zeichen der horizontalen Konsolidierung einheimische Unternehmen übernommen hätten.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke