RWI, BIP

Laut RWI wird das deutsche BIP 2017 stärker steigen als erwartet. - Bild: Pixabay

Für 2018 werden 2,2 (2,1) Prozent prognostiziert, und für 2019 erwartet das RWI 1,9 (2,0) Prozent Wachstum.

Die Arbeitslosenquote soll laut RWI von 5,7 Prozent in diesem Jahr auf 5,4 im nächsten und 5,1 Prozent im übernächsten sinken. Für die Inflationsrate prognostizieren die Konjunkturforscher 1,8 Prozent in diesem und je 1,9 Prozent in den beiden Folgejahren.

"Die private Konsumnachfrage bleibt eine wichtige Triebkraft der Konjunktur", schreibt RWI-Konjunkturchef Roland Döhrn in einer Mitteilung. Dies insbesondere, weil die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte bei anhaltendem Beschäftigungsaufbau voraussichtlich weiterhin spürbar zunehmen würden. Neben den Bauinvestitionen dürften laut RWI auch die Ausrüstungsinvestitionen zum Wachstum beitragen.

Die Wirtschaft wachse weiterhin rascher als das gesamtwirtschaftliche Produktionspotenzial, die Kapazitäten sind somit zunehmend ausgelastet. In der Bauwirtschaft führten bereits jetzt Kapazitätsengpässe zu steigenden Baukosten.

Das RWI rechnet mit einer Belebung der Exporte, deren Zuwachs aber von dem der Importe noch übertroffen werden dürfte. "Insgesamt wird die Außenwirtschaft nur einen geringen Beitrag zum Aufschwung liefern", kalkuliert das RWI. Dazu trage auch bei, dass die Preise hierzulande voraussichtlich stärker steigen würden als im übrigen Euroraum und die deutschen Unternehmen dadurch preislich weniger wettbewerbsfähig würden.