Schweiz,Wachstum,Wirtschaft

Die Schweizer Regierung hat ihre Wachstumsprognose für 2017 gesenkt.

Im Verlauf des Jahres sei angesichts des positiven globalen Wirtschaftsumfeldes sowie der weiterhin starken Stimmungsindikatoren allerdings mit einer merklichen Beschleunigung des Wirtschaftswachstums zu rechnen. Für das Jahr 2018 wurde daher die Prognose von 1,9 Prozent bestätigt.

Die Inlandsnachfrage dürfte eine bedeutende Wachstumsstütze bleiben, erklärten die Experten in ihrer vierteljährlichen Konjunkturprognose. Nach einer eher verhaltenen Entwicklung 2015 und 2016 sollte der Konsum wieder dynamischer wachsen. Dafür sprächen die bereits einsetzende Erholung am Arbeitsmarkt und das bis zuletzt anhaltende Bevölkerungswachstum. Angesichts des tiefen Zinsniveaus und der nach wie vor starken Nachfrage nach Immobilien dürften die Bauinvestitionen ebenfalls leicht an Dynamik gewinnen. Für die Ausrüstungsinvestitionen wird ein moderates Wachstum erwartet.

Beim Außenhandel sei 2017 und 2018 weiterhin von moderaten Wachstumsraten auszugehen; der Wachstumsbeitrag der Handelsbilanz sollte leicht positiv ausfallen. Die Exporttätigkeit der Schweizer Unternehmen dürfte von der positiven weltwirtschaftlichen Entwicklung profitieren. Neben der Chemie- und Pharmabranche sollten sowohl die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie als auch die Uhrenindustrie vom anziehenden Wachstum in den Exportmärkten profitieren.