Stahl,Stahlbranche,Stahlkonjunktur,Konjunktur,2017

Die deutsche Stahlbranche sieht 2017 erhebliche Risiken für die Stahlkonjunktur. - Bild: Pixabay

Aus einer hohen Auslastung ließen sich noch keine Rückschlüsse auf die unmittelbare wirtschaftliche Lage ziehen. Der Konjunkturausblick sei mit einer ungewöhnlich großen Unsicherheit verbunden. Hinzu kommen schließlich die hohen Volatilitäten auf den Rohstoffmärkten, insbesondere bei den Massenrohstoffen Eisenerz und Kokskohle.

"Globale Überkapazitäten, Dumpingstahl aus China und anderen Ländern und die industriefeindliche Politik beim europäischen Emissionsrechtehandel bedrohen weiterhin die Substanz unserer Stahlindustrie", erklärte Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl.

Wachsende Unsicherheiten gingen zudem von einer möglichen Hinwendung zu einer stärker protektionistischen Handelspolitik in der Welt aus. "Protektionismus ist die falsche Antwort auf die Herausforderungen für die globale Stahlindustrie", erklärte Kerkhoff mit Blick auf die bevorstehende Amtseinführung von Donald Trump als nächster Präsident der USA.