Euros

Die Teuerung in Deutschland hat sich im November wie erwartet etwas beschleunigt. - Bild: Pixabay

Dies entsprach auch den Erwartungen der von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte.

Ohne Berücksichtigung der Preise von Energie und Nahrungsmitteln betrug die Inflationsrate im November 1,5 bzw 0,3 Prozent.

Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland stieg um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und um 0,3 Prozent zum Oktober. Auch die vorläufigen Ergebnisse für den HVPI wurden somit bestätigt. Die HVPI-Rate ist maßgeblich für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB).

Für Lebensmittel mussten die Verbraucher 3,2 Prozent mehr bezahlen als vor einem Jahr. Teurer waren vor allem Speisefette und Speiseöle (plus 17,8 Prozent) und Molkereiprodukte (plus 11,1 Prozent) sowie Obst (plus 4,1 Prozent), während die Preise von Gemüse um 3,2 Prozent sanken.

Energie verteuerte sich um 3,7 nach lediglich 1,2 Prozent im Oktober, wobei insbesondere für leichtes Heizöl mit 15,1 Prozent deutlich mehr bezahlt werden musste.

Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Jahresinflation bei 1,7 Prozent gelegen.