US-industrie

Die US-Industrie gewinnt im September 2017 an fahrt. - Bild: Pixabay

Der vom IHS Markit Institut veröffentlichte Einkaufsmanagerindex (PMI) stieg nach den Daten der zweiten Veröffentlichung auf 53,1 Punkte von 52,8 im Vormonat. Im Zuge des ersten Ausweises war ein Stand von 53,0 Punkten berichtet worden. Oberhalb von 50 Punkten signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum des Sektors.

Nach Angaben des Institute for Supply Management (ISM) kletterte der nationale Index der Einkaufsmanager im verarbeitenden Gewerbe um 2 Zähler auf 60,8 Punkte. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten nur einen Anstieg auf 58,0 vorhergesagt. Im August hatte der ISM bei 58,8 Punkten Halt gemacht.

Das Stimmungsbarometer liegt damit deutlich über der Schwelle von 50 Zählern, ab der es ein Wachstum US-Industrie signalisiert. Der Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Die stark beachteten Unterindizes für Neuaufträge und Beschäftigung legten zu und erreichten mehrmonatige Höchststände.

Der Produktionsindex stieg um 1,2 Zähler und erreichte den Stand von 62,2. Der Subindex der Preise machte um 9,5 Punkte einen großen Satz nach oben und erreichte 71,5 Punkte.

Zuvor hatte der Datendienstleister Markit seinen PMI für das Verarbeitende Gewerbe in den USA vorgelegt und konnte ebenfalls eine bessere Stimmung in den Chefetagen melden.

Ursächlich für die gute Stimmung in den Betrieben sind anziehende Bestellungen und die wachsende Produktion. Die Einkaufspreise für Vorprodukte legen allerdings so schnell zu wie zuletzt Ende 2012. "Der PMI verteidigte seinen recht hohen Stand trotz der beiden Wirbelstürme Harvey und Irma. Die Schaffung von Stellen hält an", meinte IHS-Markit-Chefökonom Chris Williamson zu den Ergebnissen der Umfrage unter den Managern in der Industrie.