Inflation

Ökonomen hatten mit einem solchen Anstieg gerechnet. Die für den September gemeldete Preisentwicklung von plus 0,5 Prozent wurde bestätigt. - Bild: Pixabay

Dadurch sank die Jahresteuerung auf 2,0 (Vormonat: 2,2) Prozent. Die Federal Reserve peilt eine Inflationsrate von rund 2 Prozent an. In der Kernrate, die die besonders volatilen Preise für Energie und Lebensmittel außen vor lässt, ergab sich eine Jahresrate von 1,7 Prozent.

Im Monatsvergleich stieg die Kernteuerung um 0,2 Prozent. Das entsprach ebenfalls der Prognose von Ökonomen. Im September war eine Zunahme der Kernrate um 0,1 Prozent verzeichnet worden.

Im Oktober sanken die Benzinpreise, nachdem Hurrikans im September für einen Preisschub gesorgt hatten. Die Lebensmittelpreise blieben stabil.

Die niedrige Inflation sorgt unter den US-Währungshütern seit einiger Zeit für Kopfzerbrechen. Die aktuellen Inflationsdaten werden allerdings die von der Fed signalisierte Zinserhöhung im Dezember kaum gefährden. Bislang halten die Währungshüter nämlich an ihrer Einschätzung fest, dass die Preisentwicklung mittelfristig im Einklang mit ihrem Ziel stehen werde, was auch im Kommunique der November-Sitzung deutlich wurde.