China

Der unerwartet schwache Anstieg der chinesischen Industrieproduktion im Juli hat ein weiteres Signal für die Wachstumsschwäche des Landes geliefert. - Bild: kru

Die Erzeugung legte zwar um 6,0 Prozent zum Vorjahresmonat zu, blieb aber hinter den von Volkswirten prognostizierten 6,6 Prozent und den im Juni verbuchten 6,8 Prozent zurück. Im Monatsvergleich stieg die Produktion lediglich um 0,32 nach 0,64 Prozent im Juni, wie die nationale Statistikbehörde mitteilte.

Auch die Anlageinvestitionen verfehlten die Erwartungen. Sie erhöhten sich im Zeitraum Januar bis Juli gegenüber der Vorjahresperiode um 11,2 Prozent, Ökonomen waren jedoch von 11,5 Prozent Zuwachs ausgegangen. In den ersten sechs Monaten hatte das Plus bei 11,2 Prozent gelegen.

Der Einzelhandelsumsatz kletterte mit 10,5 Prozent zum Vorjahr exakt mit der geschätzten Rate. Im Vormonat hatte er allerdings mit 10,6 Prozent noch etwas stärker angezogen.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht