Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,4% auf 2.760 Fälle gesunken.

WIESBADEN (Dow Jones/ks)–Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag weiter berichtet, wurden insgesamt von den deutschen Amtsgerichten im Juli 14.431 Insolvenzfälle gemeldet, das waren 5,0% weniger als im Vorjahr. Auf übrige Schuldner entfielen 11.671 (minus 3,9%) der Fälle, davon wiederum 9.344 auf Verbraucher (minus 2,3%).

Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für den Juli auf 2,9 Mrd Euro gegenüber 3,9 Mrd Euro im Vorjahresmonat.

In den ersten sieben Monaten 2010 wurden Destatis zufolge 19.228 Unternehmensinsolvenzen gezählt, 0,2% mehr als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt nahm die Zahl der Insolvenzen von Januar bis Ende Juli um 5,2% auf 98.933 Fälle zu. Auf übrige Schuldner entfielen 79.705 Fälle (plus 6,5%), wobei die Verbaucherinsolvenzen mit plus 9,3% auf 63.208 Fälle am stärksten zunahmen.