Wirtschaft, Eurozone, Wachstum

Seit über sechseinhalb Jahren ist die Wirtschaft der Eurozone nicht mehr so stark gewachsen. - Bild: Pixabay

Der Sammelindex für die Produktion der Privatwirtschaft der Eurozone, der Industrie und Dienstleistungen umfasst, kletterte auf 57,5 Zähler von 56,0 im Vormonat, wie das IHS Markit Institut bei einer zweiten Veröffentlichung berichtete.

Schon beim ersten Ausweis war ein Anstieg auf 57,5 Punkte gemeldet worden. Volkswirte hatten eine Bestätigung dieses Werts erwartet. Bereits ab 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer des Markit-Instituts ein Wachstum.

"Die Eurozone hat im November einen Satz gemacht und einen fulminanten Jahresausklang eingeleitet", sagte IHS-Markit-Chefökonom Chris Williamson. "Die Sammelindizes signalisieren durch die Bank eine Wachstumsbelebung, angeführt von beschleunigten Steigerungsraten in Frankreich und Deutschland und einem deutlich verstärkten Aufschwung in Italien."

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für den Servicebereich in der Eurozone stieg auf 56,2 Punkte von 55,0 im Vormonat. Der erste Datenausweis hatte ebenfalls einen Stand von 56,2 gemeldet, dessen Bestätigung Ökonomen erwartet hatten.