Eurozone,Sammelindex,Januar,2017

Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im Januar leicht gefestigt. - Bild: Pixabay

Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf 107,9 Zähler gerechnet. Der für die gesamte Europäische Union (EU) berechnete Indikator sank auf 108,5 Punkte von 108,9 im Vormonat.

Die leichte Stimmungsverbesserung resultierte aus Zuwächsen in der Industrie und beim Verbrauchervertrauen. Bei den Dienstleistern gab es einen leichten Rückgang, ebenso im Einzelhandel und in der Baubranche.

Der Sammelindex zur Wirtschaftsstimmung umfasst die Einschätzung von Industrie, Bauwirtschaft und Dienstleistungsgewerbe sowie das Verbrauchervertrauen und die Entwicklung des Einzelhandels.

In den größten Volkswirtschaften der Eurozone gab es nur in Frankreich eine Stimmungseintrübung (minus 0,6 Punkte), während starke Verbesserungen in Spanien (plus 1,4) sowie Italien und den Niederlanden (jeweils plus 1,3) eintraten. In Deutschland war die Wirtschaftsstimmung etwas rückläufig (minus 0,3).

Die Zuversicht der Industrie in der Eurozone stieg auf plus 0,8 Punkte von 0,0 im Vormonat. Ökonomen hatten nur einen Anstieg auf plus 0,3 erwartet. Beim Verbrauchervertrauen für den gemeinsamen Währungsraum wurde ein Indexstand von minus 4,9 Punkte nach minus 5,1 gemeldet. Volkswirte hatten eine Bestätigung des vorläufigen Ausweises von minus 4,9 erwartet.