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Laut ZEW - hier das Gebäude von oben - haben sich die Konjunkturerwartungen für Deutschland verbessert. - Bild: ZEW

Der von Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erhobene Index der Konjunkturerwartungen stieg auf 6,2 Punkte von 0,5 im Vormonat. Das ZEW sprach insgesamt aber von einem "moderaten" Anstieg.

Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten lediglich einen Anstieg auf 4,5 vorausgesagt. Der Indexstand liegt allerdings weiter deutlich unter seinem langfristigen Mittelwert von 24,1 Punkten. Der Index der Lagebeurteilung erhöhte sich von 55,1 auf 59,5 Punkte. Erwartet worden war nur ein Anstieg auf 56,0.

"Die neuesten ZEW-Konjunkturerwartungen sind recht erfreulich und weisen auf eine durchaus robuste Konjunkturentwicklung hin", erklärte ZEW-Präsident Achim Wambach. Positive Impulse aus der Industrie und bei den Exporten dürften jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass es einige politische und wirtschaftliche Risiken gebe. "Insbesondere die Gefahren für den deutschen Bankensektor dürften derzeit belasten."

Im September waren die ZEW-Konjunkturerwartungen noch entgegen den Erwartungen unverändert geblieben. Der Index der Lagebeurteilung war allerdings um 2,5 Punkte gefallen.

Die Konjunkturerwartungen für die Eurozone verbesserten sich im Oktober ebenfalls. Der entsprechende Indikator stieg um 6,9 Punkte gegenüber dem Vormonat auf 12,3. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum verschlechterte sich hingegen um 2,3 auf minus 12,8 Zähler.