Jochen Weyrauch,Dürr,Vorstand

Dr. Jochen Weyrauch ist neues Mitglied des erweiterten Vorstands der Dürr AG. - Bild: Dürr

Klaus Eberhardt, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Dürr AG: „Mit der Erweiterung des Vorstands trägt der Aufsichtsrat dem Wachstum des Konzerns im Rahmen der Strategie ‘Dürr 2020’ Rechnung. Dürr ist damit auf der Top-Management-Ebene exzellent für die künftige Entwicklung aufgestellt.“

Im Jahr 2014 hat Dürr die Mehrheit an der Homag Group übernommen. Dadurch stieg der Umsatz um rund einer Milliarde Euro auf über 3,7 Milliarden Euro im Jahr 2015. Bis 2020 strebt Dürr einen Umsatz von vier bis fünf Milliarden Euro an.

„Ich freue mich, dass wir Herrn Dr. Weyrauch für unser Unternehmen gewinnen konnten. Er verfügt über große Expertise im Maschinen- und Anlagenbau und in der strategischen Unternehmensentwicklung. Dürr kennt er bereits bestens aus seiner Zeit als Vorstandsmitglied der Carl Schenck AG“, so Klaus Eberhardt.

Jochen Weyrauch wird im Vorstand für die Divisions Measuring and Process Systems und Clean Technology Systems sowie für die Ressorts Corporate Development und Information Technology zuständig sein. Ralf W. Dieter bleibt für die Divisions Paint and Final Assembly Systems und Application Technology zuständig. Darüber hinaus wird er von Finanzvorstand Ralph Heuwing die Verantwortung für die aus der HOMAG Group bestehende Division Woodworking Machinery and Systems übernehmen.

Vita Jochen Weyrauch

Dr. Jochen Weyrauch (50) gehörte von 2003 bis 2005 dem Vorstand der Dürr-Tochter Carl Schenck AG an. Gemeinsam mit dem damaligen Schenck-Vorstandschef Ralf W. Dieter, der heute Vorstandsvorsitzender der Dürr AG ist, setzte er die Neuausrichtung von Schenck erfolgreich um.

Im Rahmen eines von ihm verantworteten Management-Buy-Outs der Konzerntochter Schenck Process GmbH verließ Dr. Weyrauch Ende 2005 den Schenck-Vorstand. Als Vorsitzender der Geschäftsführung prägte Dr. Jochen Weyrauch den Wachstumskurs der dann eigenständigen Schenck Process GmbH bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2014. Zuletzt war er als selbstständiger Berater tätig.