Der ehemalige Infineon-Chef Peter Bauer hat mit seiner Rückkehr als neuer Aufsichtsrat für große

Der ehemalige Infineon-Chef Peter Bauer hat mit seiner Rückkehr als neuer Aufsichtsrat für große Freude bei Aktionären des Halbleiterkonzerns gesorgt. - Bild: Infineon

Welcome back: Der ehemalige Infineon-Vorstandschef Peter Bauer kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück – dieses Mal als Aufsichtsratsmitglied.

Die Hauptversammlung wählte den Manager, der sein Vorstandsmandat 2012 aus gesundheitlichen Gründen aufgab, in das um vier Sitze vergrößerte Kontrollgremium.

Auf der Aktionärsversammlung versicherte Bauer den Anteilseignern, dass der Rücktritt vom Vorstandsvorsitz seinem Gesundheitszustand gut getan habe und er sich auf die Aufgabe freue. Bauer führt derzeit außerdem den Aufsichtsrat der Osram Licht AG und sitzt im Kontrollgremium des Kleinstcomputerbauers Kontron.

Künftiger VW-Vorstand Diess rückt in den Aufsichtsrat

Zu den bisherigen sechs Vertretern der Kapitalseite, die alle wiedergewählt wurden, kam neben Bauer der Automobilmanager Herbert Diess neu hinzu, der im Oktober in den Vorstand der Volkswagen AG einziehen wird.

Weil sich die Zahl der Infineon-Mitarbeiter in den deutschen Konzerngesellschaften mittlerweile auf mehr 10.000 erhöht hat, wurde nach dem Mitbestimmungsgesetz eine Vergrößerung des Aufsichtsrates von bisher 12 auf 16 Mitglieder erforderlich. Die acht Arbeitnehmervertreter wurden bereits im Dezember gewählt.

Der Umsatz von Infineon, der im vergangenen Jahr auf 4,3 Milliarden Euro zulegte, soll im laufenden Geschäftsjahr 2014/15 im bisherigen Geschäft um 12 Prozent wachsen. Hinzu kommt das erst vor Kurzem konsolidierte Geschäft des für rund drei Milliarden Dollar übernommenen US-Unternehmens.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke