Harald Wester

Die Marken Maserati und Alfa Romeo des Fiat-Chrysler-Konzerns bekommen einen neuen Chef. Harald Wester ist von seinem Posten zurückgetreten. - Bild: APR

Sein Nachfolger wird Reid Bigland, der den Vertrieb des Konzerns in den USA und Kanada leitet. Maserati und Alfa Romeo hatten zuletzt mit Problemen wie der Verzögerung von Markteinführungen zu kämpfen und erzielten enttäuschende Resultate.

Wester bleibt im Group Executive Council, dem erweiterten Vorstand der Fiat Chrysler Automobiles NV, und behält auch seine Position als Technikchef. Er verliert aber seine Rolle als Leiter der beiden Marken, was auf ein Ende seines Aufstiegs innerhalb des Konzerns hindeutet. Fiat Chrysler ließ keinen der beiden Manager einen Kommentar abgeben.

Gescheitert an Marchionnes Vorgaben?

Weder Alfa Romeo noch Maserati haben es geschafft, die ambitionierten Vorgaben von Konzernchef Sergio Marchionne zu erfüllen. Bei Alfa Romeo wurden schließlich Investitionen abgezogen und Ziele zurückgeschraubt. Nachdem Maserati im vergangenen Jahr einen Gewinneinbruch um zwei Drittel erlitten hatte, ruhen die Hoffnungen jetzt auf dem Levante, dem ersten Modell der Premiummarke im lukrativen SUV-Segment, der im März mit einem Jahr Verspätung vorgestellt wurde.

Nun soll es Bigland richten, unter dessen Ägide Fiat Chrysler seinen Absatz in Nordamerika kräftig steigerte.