Berthold Leibinger, Trumpf, Orden

Professor Berthold Leibinger, Senior-Chef des Laser- und Werkzeugmaschinenherstellers Trumpf, wird mit einem hohen japanischen Orden ausgezeichnet. - Bild: Trumpf

Die Ordensverleihung findet durch den japanischen Botschafter S.E. Takeshi Yagi in der japanischen Botschaft in Berlin statt. Der von der japanischen Regierung verliehene Preis würdigt damit seine "Verdienste zur Förderung des wirtschaftlichen Austausches und des gegenseitigen Verständnisses zwischen Japan und Deutschland", wie es zur Begründung heißt. Die Laudatio in Beisein des früheren Bundespräsidenten Horst Köhler wird der ehemalige deutsche Botschafter in Japan und Indonesien, Heinrich Seemann, halten.

Der "Orden der Aufgehenden Sonne" wurde erstmals 1875 an Personen, die sich "gegenüber Staat und der Allgemeinheit verdient gemacht haben", verliehen. Ähnlich wie bei den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland gibt es verschiedene Stufen. Der "Orden der Aufgehenden Sonne am Halsband, goldene Strahlen" ist vergleichbar mit dem Großen Verdienstkreuz. Neben Politikern erhalten vor allem Kultur- und Naturwissenschaftler die Auszeichnung. Unternehmer wie Professor Leibinger sind die Ausnahme

Beispielhaft für das Engagement von Berthold Leibinger in Japan ist das Engagement zur Gründung des German Industry Park 1987 in Yokohama, aus der eine intensive Partnerschaft zwischen dem Land Baden-Württemberg und der Präfektur Kanagawa hervorgegangen ist. Trumpf habe mit der Gründung der Tochtergesellschaft in Japan im Jahr 1978 überdies „einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der japanischen Werkzeugmaschinenbautechnologie geleistet“, heißt es in einer Erklärung des Japanischen Generalkonsulats München.

Ebenfalls erwähnenswert sei das kulturelle Engagement der Berthold Leibinger Stiftung GmbH und der Trumpf GmbH + Co.KG. Durch die Unterstützung bei Ausstellung und Katalogisierung der Sammlung japanischer Netsuke und Inro im Linden-Museum Stuttgart könnten diese Beispiele japanischer Kunstfertigkeit einem breiten Publikum vorgestellt werden. Dies fördere das Verständnis für japanische Kultur.

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