Markus Tacke steht vor keiner leichten Aufgabe: Mit der Windkraftsparte übernimmt er ein Sorgenkind

Markus Tacke steht vor keiner leichten Aufgabe: Mit der Windkraftsparte übernimmt er ein Sorgenkind von Siemens (Bild: Siemens).

(Dow Jones/ks). Tacke leitete auch bereits das Geschäft mit Dampfturbinen. Er folgt am 1. August auf den 53-jährigen Felix Ferlemann, der den Siemens-Konzern “im gegenseitigen Einvernehmen” verlassen wird. Die Windkraft ist seit langem ein Sorgenkind der Münchener. Seit geraumer Zeit verhagelten Siemens Probleme bei der Netzanbindung von Windparks in der Nordsee das Ergebnis. Außerdem hatte sich in den USA in zwei Onshore-Windenergieanlagen bei laufendem Betrieb jeweils ein Rotorblatt gelöst. Daraufhin musste Siemens eine Inspektion vornehmen. Insgesamt drohen dem Konzern deswegen Sonderkosten, die im dritten Geschäftsquartal, das am 30. Juni endete, verbucht werden sollen. Analysten von J.P. Morgan tippen auf Kosten in zweistelliger Millionenhöhe.