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Shinichi Tanzawa ist der neue CEO bei Fanuc Europe. - Bild: Fanuc

Shinichi Tanzawa ist mit den Fanuc Aktivitäten in Europa bestens vertraut und es ist nicht seine erste Aufgabe am Luxemburger Sitz des Unternehmens. Von 1992 bis 1995 war er CFO der damaligen Fanuc Robotics Europe und von 2000 bis 2008 CFO der Fanuc Corporation.

Mit seiner jahrelangen Führungserfahrung in der japanischen Firmenzentrale und in Europa ist er eine Verstärkung der europäischen Spitze. Er will künftig die direkte Unterstützung europäischer Kunden durch die Entwicklungs- und Produktionskapazitäten in Japan intensivieren, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und Serviceleistungen weiter zu verbessern. Fanucs Ziel in Europa ist eine weitere Steigerung der Kundenzufriedenheit durch Verstärkung der Leitlinie „One Fanuc“ und wertsteigernder Programme wie „Service first“, „GENMITSU" (konsequente Präzision) und „TOMEI" (transparente Prozesse).

Olaf Gehrels, bisheriger Europa-Präsident, hat das Unternehmen zum 1. September verlassen. Er begann seine Karriere 1994 als Entwicklungsingenieur in Japan. Von 2003 an war er Präsident und CEO von Fanuc Robotics Europe, seit 2012 Präsident und CEO von Fanuc Europe. Unter seiner Verantwortung generierte Fanuc Europe ein beispielloses Wachstum im hart umkämpften europäischen Markt.

Er machte das Unternehmen zum größten nicht-europäischen Lieferanten in der Automation. Ausdrücklich dankt das Unternehmen Olaf Gehrels für sein Engagement und seinen Beitrag zum Erfolg von Fanuc in den vergangenen Jahren und wünscht ihm für seine private und berufliche Zukunft alles Gute.

Fanuc

Mensch-Roboter-Kollaborationen im Trend

  • Cobotta Denso

    Der Cobotta von Denso ist momentan noch ein Prototyp. Er wird zur Automatica 2016 in Deutschland präsentiert. Der Roboter wiegt nur 3,8 kg, die Traglast beträgt 500 g. Die Steuerung ist in den Roboter integriert. - Bild: Susanne Nördinger

  • Fanuc CR-4ia

    Fanuc erweitert die Produktpalette um kollaborierende Roboter mit 7 und 4 kg Traglast. Auf dem Bild zu sehen ist der CR-4ia. Die neuen Roboter sind noch im Prototypen-Stadium. - Bild: Susanne Nördinger

  • Hiwin

    Hiwin zeigt kollaborierenden Roboter als Prototyp. Die Sensortechnologie stammt vom Industrial Research Technology Institute aus Taiwan. - Bild: Susanne Nördinger

  • Duaro Kawasaki Scara-Roboter

    Duaro von Kawasaki ist ein zweiarmiger, kollaborierender Scara-Roboter. Die Traglast pro Arm beträgt 1 kg. Die Motoren des Roboters sind in ihrer Leistung begrenzt. Kawasaki arbeitet momentan an einem Sicherheitskonzept, damit der Roboter auch in Europa genutzt werden kann. - Bild: Susanne Nördinger

  • Life Robotics Coro

    Life Robotics zeigt Coro. Der Sechsachser hat eine Traglast von 2 kg und wiegt selbst 26 kg. Er ist momentan nur in Japan erhältlich. - Bild: Susanne Nördinger

  • Nachi MZ04DE

    Der Roboter MZ04DE von Nachi lässt sich auch kollaborierend betreiben. Er läuft dann mit beschränkter Geschwindigkeit, sobald sich ein Mensch nähert. Dies wird über einen Laserscanner derektiert. - Bild: Susanne Nördinger

  • Nextage Kawada

    Momentan nur für den japanischen Markt geeignet ist Nextage von Kawada. Das Unternehmen arbeitet daran, die Deutschen Sicherheitsrichtlinien zu erfüllen, damit der Roboter auch in Europa genutzt werden kann. - Bild: Susanne Nördinger

  • Motoman HC10

    Der kollaborierende Roboter Motoman HC10 hat sechs Achsen und eine Traglast von 10 kg. Momentan noch ein Prototyp, aber kommt 2016 auf den Markt, jedoch zunächst in Japan. - Bild: Susanne Nördinger