Gerenalsekretär Thomas H.A. Schneider

Gerenalsekretär Thomas H.A. Schneider

Verona/Brüssel/Essen (fr).  Als Verband vertritt die FECER die Interessen von mehr als 20 000 Mitgliedern aus zehn europäischen Ländern. Sie ist in wichtigen Gremien wie dem beratenden Energieausschuss der Europäischen Kommission vertreten.

Anlässlich ihrer Generalversammlung in Verona hat die FECER, deren Aktivitäten der Verband “Die Führungskrafte” (DFK) von deutscher Seite seit der Gründung im Jahre 1992 mitgestaltet, ihr Präsidium für die kommenden drei Jahre neu gewählt. Als Generalsekretär wird Thomas H. A. Schneider die Interessen der deutschen Führungskräfte vertreten. Nach einer Entsendung zur Internationalen Energieagentur (IEA) war er in der UN-Interimsregierung für den Kosovo beim regionalen Wiederaufbau und als Nationaler Sachverständiger bei der EU-Kommission in der Weiterentwicklung der europäischen Energiepolitik tätig. Mit Sicherheitsaspekten der globalen Energieversorgung ist Schneider im Rahmen einer Beorderung als Verteidigungsattaché in der Attachéreserve des Bundesministeriums der Verteidigung befasst. Seit dem Jahre 2008 leitet er das Büro Brüssel des Gesamtverbandes Steinkohle (www.gvst.de).

Auf der Generalversammlung wurden auch die wesentlichen Schwerpunkte der Verbandsarbeit für die kommenden drei Jahre festgelegt. Demnach wird die FECER auch weiter als Sprachrohr der Führungskräfte in der europäischen Energiewirtschaft eine Vielzahl von legislativen Verfahren begleiten: Bei den aktuellen Initiativen der EU-Kommission bzw. der Europäischen Union wird sich die Mitwirkung des Führungskräfteverbandes insbesondere auf die weitere Ausformulierung der EU2020-Strategie konzentrieren. Weitere Aufgabenfelder sind die Europäische Energiestrategie 2011-2020, die Energy Roadmap 2050 und die Umsetzung des Grünbuchs der Rentensysteme.

Zum neuen Präsidenten wählte die Generalversammlung François Perniola. Er verfügt über langjährige Erfahrungen in der französischen Kraftwirtschaft und Wärmeversorgung auf lokaler wie nationaler Ebene. Perniola engagiert sich seit 30 Jahren im Führungskräfteverband der Strom- und Gaswirtschaft.