Der deutsche Energiekonzern RWE hat den Vertrag von Vorstandschef Peter Terium vorzeitig

Der deutsche Energiekonzern RWE hat den Vertrag von Vorstandschef Peter Terium vorzeitig verlängert. Der Niederländer solle den Versorger bis 2021 führen. - Bild: RWE

Peter Terium bleibt bis 2021 Vorstandschef von RWE. Der Aufsichtsrat hat Teriums Amtszeit frühzeitig um weitere fünf Jahre verlängert.

Eigentlich hätte der Aufsichtsrat Teriums Vertrag frühestens im Herbst erneuern können. Um jetzt schon eine Verlängerung zu ermöglichen, ende die laufende Amtszeit des RWE-Chefs bereits Ende März 2016, hieß es. Ursprünglich ging Teriums Vertrag bis Ende August 2016.

Versorger braucht langfristige Kontinuität

“Der RWE-Konzern befindet sich nach wie vor in schwierigem Fahrwasser”, zitierte das Unternehmen den Aufsichtsratsvorsitzenden Manfred Schneider. “In dieser Phase braucht das Unternehmen langfristige Kontinuität und Verlässlichkeit an der Konzernspitze.”

Der Energiekonzern will trotz wegbrechender Gewinne einem Insider zufolge seinen Aktionären zunächst keine weitere Dividendenkürzung zumuten. Die Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2014 solle mit einem Euro je Aktie stabil bleiben, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke