Markus Tacke Siemens Gamesa

Markus Tacke, vor der Fusion Chef von Siemens Wind Power, ist CEO von Siemens Gamesa Renewable Energy. - Bild: Siemens

Markus Tacke, vor der Fusion Chef von Siemens Wind Power, ist CEO von Siemens Gamesa Renewable Energy. Er löst nach einem Verwaltungsratsbeschluss vom Montag mit sofortiger Wirkung Ignacio Martin an der Spitze ab, der im April seinen Rückzug angekündigt hatte. Siemens verschiebt überdies die Gamesa-Zuständigkeit im Konzernvorstand.

Tacke sagte, die Prioritäten für die eingeleitete Integration der beiden Unternehmensteile seien "Kosteneffizienz, erfolgreiche Lieferung unserer Projekte, die Gewinnung neuer Aufträge und die Schaffung einer Unternehmenskultur, die auf technische Exzellenz und konsequentes Kostenmanagement fokussiert ist".

Sen rückt in den Verwaltungsrat ein

Siemens schickt unterdessen sein neues Vorstandsmitglied Michael Sen in den Verwaltungsrat der Windenergietochter. Sen ersetzt dort Konzernvorstand Klaus Helmrich als einen von fünf Siemens-Vertretern in dem Gremium, wie es in einer Mitteilung aus München hieß. Auch im Siemens-Vorstand werde er die Verantwortung für Siemens Gamesa übernehmen.

Sen war erst Anfang April vom Versorger Eon zu Siemens zurückgekehrt. Der 48-Jährige ist im Siemens-Vorstand bislang vor allem für die Sparte Medizintechnik (Siemens Healthineers) zuständig, für die der Siemens-Konzern eine Börsennotierung anstrebt. Sen habe bei Eon "umfangreiche Expertise im Umgang mit börsennotierten Beteiligungen aufgebaut", heißt es in der Mitteilung.

Hannibal leitet das Offshore-Windgeschäft

Und noch ein Siemens-Manager übernimmt eine Führungsaufgabe in Spanien. Michael Hannibal werde bei Siemens Gamesa das Offshore-Windgeschäft leiten, das er schon bei Siemens Wind Power drei Jahre geführt hatte. Die übrigen vier leitenden Gamesa-Manager, darunter Finanzvorstand Andrew Hall, blieben auf ihrem Posten.

Siemens hatte sein Geschäft mit Erneuerbaren Energien Anfang April in den spanischen Windenergiekonzern Gamesa eingebracht. Der Münchner DAX-Konzern hält seither 59 Prozent an Siemens Gamesa. Das bei Bilbao im Baskenland ansässige Unternehmen ist mehr als 90 Ländern vertreten und verfügt über eine weltweit installierte Gesamtkapazität von 75 Gigawatt. Am Mittwoch legt Siemens Gamesa Quartalszahlen vor.

Siemens: Die Unternehmensgeschichte in Bildern

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  • Osram, Siemens, Unternehmensgeschichte, Elektrifizierung, Elektrizität, Glühlampe

    Im Jahr 1919 schließen sich die führenden Glühlampenhersteller Deutschlands zur Osram GmbH KG zusammen. Siemens & Halske ist mit 40 Prozent an dem Joint Venture beteiligt. - Quelle: Siemens - Bild: Curtis James/flickr/CC BY-NC-ND 2.0

  • Elektrifizierung, Siemens, Irland, Flusskraftwerk, Wasserkraftwerk, Elektrizität, Firmengeschichte

    Die Elektrifizierung Irlands erfolgt zwischen 1925 und 1930. Die Siemens-Schuckwerke bauen das größte Flusskraftwerk Irlands in der Nähe der Stadt Limerik. Durch dieses Großprojekt stellt Siemens seine internationale Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis. - Quelle und Bild: Siemens

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    Durch den kriegsbedingten Arbeitskräftemangel werden ab 1942 verstärkt zivile Arbeitskräfte aus dem Ausland beschäftigt. Später werden ebenso Juden, KZ-Häftlinge sowie Kriegsgefangene zwangsverpflichtet. - Quelle und Bild: Siemens

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    Der politische und militärische Zusammenbruch im Mai 1945 stellt die Existenz des Hauses Siemens in Frage: Bei Kriegsende sind die meisten Gebäude und Werksanlagen völlig zerstört. Sämtliche materiellen Vermögenswerte weltweit werden konfisziert und alle Namens- und Patentrechte freigegeben. Der Gesamtverlust beläuft sich auf 2,58 Milliarden Reichsmark – das sind vier Fünftel der Firmensubstanz. - Quelle und Bild: Siemens

  • Siemens, München, Hauptsitz, Unternehmensgeschichte, Elektrizität, Elektrifizierung

    Um die Überlebenschancen des Konzerns abzusichern, werden Teile der Unternehmensführung nach München, Mülheim a. d. Ruhr und Hof verlagert. 1949 wird der Hauptsitz von Siemens & Halske nach München, der der Siemens-Schuckertwerke nach Erlangen verlegt. Berlin bleibt jeweils zweiter Firmensitz. – Quelle und Bild: Siemens

  • Dampfkraftwerk, Argentinien, Siemens, Expansion, Übersee, Elektrizität, Elektrifizierung, Unternehmensgeschichte

    Der deutsche Konzern wird 1951 mit dem Bau des Dampfkraftwerks in San Nicolás, Argentinien beauftragt. Dies ist der Auftakt für die Expansion des Überseegeschäfts, es folgen weitere Großaufträge in Argentinien, Ägypten und Indien. - Quelle und Bild: Siemens

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  • Speicherchips, Siemens, Kommunikationstechnik, Informationstechnik, Automatisierungstechnik, Unternehmensgeschichte, Elektrizität, Elektrifizierung,

    Siemens erklärt 1983 die Entwicklung von Megabit-Speicherchips zum strategischen Unternehmensziel. Ende 1987 werden die ersten 1-MB-Chips produziert. In Kooperation mit internationalen Partnern gelingt es, die Speicherkapazität zu steigern. Diese Chip-Generationen sind die Basis für viele Siemens-Innovationen im Bereich der Kommunikations-, Informations- und Automatisierungstechnik. - Quelle: Siemens - Bild: Schilp/flickr/CC BY-SA 2.0

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    Die Notierung an der New Yorker Börse erfolgt im Jahr 2001, durch das veränderte Verhalten der Investoren beschließt das Unternehmen 2014 den Börsenabgang und wickelt fortan den Aktienhandel überwiegend in Deutschland ab. - Quelle: Siemens - Bild: Pixabay

  • Siemens,Urbanisierung,Klimawandel,Globalisierung, Unternehmensgeschichte, Elektrizität, Elektrifizierung

    Ab Herbst 2005 richtet das Unternehmen Strategie und Geschäft konsequent an Trends wie Urbanisierung, Klimawandel und Globalisierung aus. Als Lösung entwickelt Siemens zahlreiche innovative technologische Produkte. - Quelle und Bild: Siemens

  • Dresser-Rand, Ölindustrie, Siemens, Unternehmensgeschichte, Elektrizität, Elektrifizierung

    Mit dem Ziel, für das Unternehmen attraktive Wachstumsmärkte zu besetzen, leitet Siemens 2014 die Übernahme des US-amerikanischen Maschinenbauunternehmens Dresser-Rand ein. Die Akquisition ist im Sommer 2015 abgeschlossen. Mit der Übernahme erweitert der Elektrokonzern sein Produktportfolio für die weltweite Öl- und Gasindustrie sowie für die dezentrale Energieerzeugung. - Quelle und Bild: Siemens