Thyssenkrupp Kerkhoff

Kerkhoff sagte, das Sparprogramm "Impact" werde weiter fortgesetzt und solle dabei helfen, das operative Ergebnis EBIT weiter zu verbessern. - Bild: ThyssenKrupp

In dem Ende September endenden Geschäftsjahr sollen die Kosten um mindestens eine Milliarde Euro sinken.

Das sagte Finanzvorstand Guido Kerkhoff der Börsen-Zeitung (Samstagsausgabe). Bislang war für das Geschäftsjahr 2015 ein Einsparungsziel von 850 Millionen Euro ausgegeben worden.

Kerkhoff sagte, das Sparprogramm "Impact" werde weiter fortgesetzt und solle dabei helfen, das operative Ergebnis EBIT weiter zu verbessern. "Das kann dann auch weit über ein Konzern-EBIT von 2 Milliarden Euro hinausgehen", sagte Kerkhoff. Die Marke von 2 Milliarden Euro gilt bei ThyssenKrupp als Mittelfristziel. Gegenüber der Zeitung wollte sich Kerkhoff nicht festlegen, ob dieses Ziel schon in dem am 1. Oktober beginnenden Geschäftsjahr 2016 erreicht werden kann. Für das jetzt zu Ende gehende Geschäftsjahr bekräftigte er aber die Prognose, dass ThyssenKrupp beim operativen Ergebnis das obere Ende des Zielkorridors von 1,6 bis 1,7 Milliarden Euro erreichen werde.

Kosteneinsparungen spielen eine wichtige Rolle beim Versuch von ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger, den Konzern langfristig profitabler zu machen. Im dritten Quartal, über das der Konzern Mitte August berichtet hatte, stieg das operative Ergebnis vor allem wegen der Sparerfolge um mehr als ein Drittel, während der Nettogewinn fast fünf Mal so hoch wie im Vorjahr ausfiel.

In China verbuche ThyssenKrupp ein stabiles Geschäft in der Aufzugssparte. Aktuell sei es noch zu früh zu sagen, wohin sich China entwickele. Das Land stehe für 6 Prozent des Umsatzes von ThyssenKrupp.