Nach den hohen Verlusten und damit einhergehender heftiger Kritik hat Ekkehard Schulz, in dessen

Nach den hohen Verlusten und damit einhergehender heftiger Kritik hat Ekkehard Schulz, in dessen Amtszeit die verlustbringenden Investitionen beschlossen wurden, die Konsequenzen gezogen (Bild: Imago).

DÜSSELDORF (Dow Jones/ks)–”Mit diesem Schritt möchte ich die öffentliche Diskussion um meine Person im Zusammenhang mit den Investitionen bei Thyssen-Krupp Steel Americas beenden”, wurde er in einer Mitteilung des Industriekonzerns am Mittwoch zitiert.

Schulz hatte diesen Schritt bereits zuvor in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” angekündigt. In der Mitteilung der Thyssen-Krupp AG hieß es weiter, dass Vorstand und Aufsichtsrat die Entscheidung mit Respekt entgegennähmen und ihm für die langjährige gute Zusammenarbeit dankten. Schulz war seit 40 Jahren erst bei Thyssen und später im fusionierten Konzern tätig, seit 1998 als Vorstandsvorsitzender. Im Januar hatte er sein Amt an Heinrich Hiesinger übergeben.

Hintergrund sind die deutlich höher als erwarteten Kosten für Werke des DAX-Konzerns in Brasilien und im US-Bundesstaat Alabama. Am vergangenen Freitag hatte Hiesinger für das zurückliegende Geschäftsjahr auch deshalb einen Milliardenverlust präsentiert.