Stefan Sommer ZF

Heute hat der Aufsichtsrat der ZF Friedrichshafen den Vertrag des Vorstandsvorsitzenden Stefan Sommer um weitere fünf Jahre verlängert. - Bild: ZF

Sommer ist seit Mai 2012 im Amt und soll den Automobilzulieferer nach der milliardenschweren Übernahme des US-Zulieferers TRW Automotive auch in den nächsten Jahren führen.

"Unter der Führung von Stefan Sommer hat der Vorstand von ZF das Unternehmen in den vergangenen Jahren maßgeblich auf die Veränderungen in der Automobil- und Mobilitätsbranche eingestellt und vorbereitet", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Giorgio Behr.

Die Übernahme von TRW sei dabei ein strategisches Glanzstück gewesen. "Jetzt geht es darum, die Strategie ZF 2025 konsequent weiter umzusetzen. Die Voraussetzungen dafür haben wir heute im Aufsichtsrat geschaffen", sagte Behr.

Auch die Vertreter der beiden Gesellschafter sehen in der Bestätigung des Vorstandsvorsitzenden einen bedeutenden Schritt in Richtung der kontinuierlichen Weiterentwicklung von ZF. "Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Stefan Sommer“, sagen der Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen und Aufsichtsrat, Andreas Brand.

Joachim Meinecke, Vertreter der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup-Stiftung sieht in Sommer einen Zukunfstreiber: "Er hat die richtigen Impulse vorgegeben, treibt jetzt den Integrationsprozess von ZF und TRW erfolgreich voran und stellt die Weichen für kommende Innovationen von ZF."

Kurzvita Stefan Sommer

Stefan Sommer ist seit Mai 2012 Vorstandsvorsitzender der ZF Friedrichshafen. Zur Jahresmitte 2008 war Sommer zur ZF Sachs AG gewechselt und hatte dort das Vorstandsressort für den Bereich Fahrwerk übernommen, bevor er zum Oktober 2010 vom ZF-Aufsichtsrat zum Konzernvorstand für Materialwirtschaft berufen wurde. Davor hatte er verschiedene Managementpositionen in der Automobilzulieferindustrie bei ITT Automotive und Continental inne.

Die Top 10 der Automobilzulieferer weltweit

  • Michelin

    Michelin, der Reifenhersteller aus Frankreich belegt Platz zehn. Der Umsatz von 21.199 Millionen Euro reichte nicht aus, um den neunten Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen. - Bild: Michelin

  • Johnson Controls

    Als einzige US-amerikanische Firma in den Top Ten kommt Johnson Controls auf Platz neun. Der Hersteller von Sitzen und Start-Stopp-Batterien setzte 23.866 Millionen Euro um – und rutschte damit im Vergleich zum Vorjahr um drei Plätze ab. - Bild: Johnson Controls

  • Bridgestone/Firestone

    Der weltweit größte Reifenhersteller Bridgestone/Firestone aus Japan erreicht mit einem Umsatz 24.094 Millionen Euro Platz acht. - Bild: Bridgestone/Firestone

  • Aisin

    Von Platz acht auf Platz sieben konnte sich Aisin verbessern. Der Hersteller von Getriebe, Bremssystemen, Karosserie- und Motorenteilen setzte 24.104 Millionen Euro um. - Bild: Aisin

  • ZF Friedrichshafen

    Einen großen Sprung machte ZF Friedrichshafen, der Konzern verbesserte sich von Platz elf in 2014, auf jetzt Platz sechs mit einem Umsatz von 27.434 Millionen Euro. ZF stellt Fahrwerks- und Antriebssysteme, aber auch Elektronik und Software her. - Bild: ZF Friedrichshafen

  • Hyundai Mobis

    Cockpit-, Frontend- und Chassismodule aus Südkorea: Hyundai Mobis belegt mit einem Umsatz von 28.096 Millionen Euro Platz fünf. - Bild: Hyundai Mobis

  • Magna

    Den vierten Platz macht Magna: Der kanadische Konzern stellt hauptsächlich Karosserie- und Fahrwerksysteme sowie Exterieur-Ausstattungen her. Der Umsatz betrug 29.408 Millionen Euro. - Bild: Magna

  • Denso

    Der japanische Hersteller Denso belegt mit einem Umsatz von 34.292 Millionen Euro Platz drei. Das Unternehmen produziert Klimasysteme, Motorsteuerungen und Human-Machine-Interfaces. - Bild: Denso

  • Continental

    Wie im Vorjahr auf Platz zwei: Continental. Der Umsatz des Reifenherstellers, der auch Brems-, Fahrwerk- und Sicherheitssysteme produziert, betrug 39.232 Millionen Euro. - Bild: Continental

  • Bosch

    Den ersten Platz belegt Bosch. Der Hersteller von Antriebs-, Sicherheits- und Komfortsystemen nimmt den Spitzenplatz ein, so wie bereits im letzten Jahr. Der Umsatz betrug 41.700 Millionen Euro. - Bild: Bosch