Die 14 Schülerinnen und Schüler des Hölderlin-Gymnasiums Lauffen war mit Feuereifer bei der

Die 14 Schülerinnen und Schüler des Hölderlin-Gymnasiums Lauffen war mit Feuereifer bei der Schunk Robot Competition dabei. Bild: Schunk

Lauffen (sun) In seinem Ausbildungszentrum in Lauffen am Neckar hat Schunk eineen Roboterwettkampf für Schülerinnen und Schüler veranstaltet. Während bei der Konstruktion der Miniroboter Kreativität, Ausdauer und Mut zur Optimierung gefordert waren, wurden die Nerven der Teilnehmer bei der Programmierung und beim finalen Wettkampf arg strapaziert, so spannend war die Schlussphase des Wettkampfs. Es wurde deutlich, dass nicht nur Geschwindigkeit und Präzision, sondern ebenso die Zuverlässigkeit des Gesamtsystems über Erfolg und Misserfolg entscheiden.

Auch wenn das Siegerteam in allen drei Finalrunden die Nase vorn hatte: gewonnen haben beide Mannschaften. Das verdeutlichte auch Dr. Roko Tschakarow, Bereichsleiter Schunk Mobile Greifsysteme, anlässlich der Siegerehrung. Mit Feuereifer waren die Jugendlichen bei der Sache und lernten spielerisch jede Menge über die Möglichkeiten, Herausforderungen und Zusammenhänge in der Robotik. Zu den Highlights zählte auch die Vorführung eines voll funktionsfähigen Schunk Leichtbauarms, der speziell für mobile Robotikanwendungen entwickelt wurde und sich von den Wettbewerbsteilnehmern sogar mithilfe eines herkömmlichen Controllers für Spielekonsolen steuern ließ.

Begeistert vom Verlauf der Veranstaltung zeigten sich auch Joachim Esenwein, Lehrer für Naturwissenschaft und Technik (NWT) am Hölderlin-Gymnasium, Andreas Müller, Techniker und Ausbilder für Automatisierungstechnik und Mechatronik bei Schunk, sowie die Schunk-Auszubildenden, die das Projekt gemeinsam auf die Beine gestellt hatten. Für alle stand fest, dass die Kooperation zwischen Schunk und dem Hölderlin-Gymnasium Lauffen im kommenden Jahr fortgesetzt werden soll.

Die European Robotics Week, die vom europäischen Robotikverband euRobotics AISBL ko-ordiniert wird, verfolgt das Ziel, die wachsende Bedeutung der Robotik in unterschiedlichs-ten Anwendungsfeldern zu verdeutlichen und gerade jungen Menschen Lust auf einen Berufseinstieg in die Robotik zu machen. An der Veranstaltungsreihe, die bereits im dritten Jahr in Folge stattfand, beteiligten sich zahlreiche Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Organisationen. Insgesamt gab es 334 Events in 24 europäischen Ländern.