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Im Rahmen der Trainingskooperation sind zunächst eintägige Seminare geplant, in denen den Teilnehmern ein Überblick über die Grundlagen des industriellen 3D-Druckes von der Vor- bis hin zur Nachbereitung, den Aufbau und die Funktion von AM-Anlagen, Prozessparameter und Werkstoffe sowie eine Einführung in die wirtschaftlichen Kostentreiber gegeben wird. Bild: LZN/Altair

Altair und das LZN (Laser Zentrum Nord), eines der modernsten Lasertechnologiezentren, geben eine Trainingskooperation bekannt, im Rahmen derer Weiterbildungsseminare angeboten werden, die den Trainingsteilnehmern das erforderliche Wissen vermittelt, das wahre Potenzial der additiven Fertigung für industrielle Anwendungen voll auszuschöpfen.

Die additive Fertigung biete viele neue Möglichkeiten. Die enormen Vorteile dieser Technologie umfassen eine schnellere und oft kostengünstigere Herstellung komplexer Bauteile und die Möglichkeit, auch solche Produktdesigns zu fertigen, die mit traditionellen Fertigungsmethoden bisher nicht oder nur unter sehr hohem Aufwand hergestellt werden konnten, heißt es. Vor allem hinsichtlich des Leichtbaus eröffne sich mit dem 3D-Druck ein bisher unerreichtes Einsparpotenzial. Mit einem entsprechenden Design könnten Materialeinsatz und das daraus resultierende Gewicht um bis zu 80 % reduziert werden. Die Nutzung von Optimierung und bionischem Design sind dabei eine wichtige Voraussetzung für die Herstellung von innovativen und struktureffizienten Produkten in Leichtbauweise. Wie dies in der industriellen Praxis umgesetzt werden kann, hat das LZN in Zusammenarbeit mit Airbus und Concept Laser bereits mit dem entwickelten FCRC Bracket der A350 bewiesen.

Im Rahmen der Trainingskooperation sind zunächst eintägige Seminare geplant, in denen den Teilnehmern ein Überblick über die Grundlagen des industriellen 3D-Druckes von der Vor- bis hin zur Nachbereitung, den Aufbau und die Funktion von AM-Anlagen, Prozessparameter und Werkstoffe sowie eine Einführung in die wirtschaftlichen Kostentreiber gegeben wird. Darüber hinaus lernen die Teilnehmer die wichtigsten Konstruktionsrichtlinien für den 3D-Druck kennen und erhalten einen Einblick in die gegebenen Leichtbaupotenziale.

„Diese Initiative ist einzigartig und trifft genau den Nerv der Zeit", sagt Professor Dr.-Ing. Claus Emmelmann vom Laser Zentrum Nord. „Der 3D-Druck wird in allen Industrien immer populärer, denn die Vorteile sprechen für sich. Die Technologie verkürzt die Produktentwicklung und ermöglicht die Fertigung auch komplexer bionischer Strukturen.“ Darüber hinaus ermögliche sie die Ausschöpfung eines bisher unerreichten Leichtbaupotenzials. Vielen Anwendern fehle es trotz eines gewissen theoretischen Vorwissens an Praxiserfahrung im Umgang mit und in der Auslegung für den 3D-Druck. Diese Erfahrungslücke werde mit unseren Seminaren geschlossen. „Mit Altair haben wir einen Experten an unserer Seite, mit dem wir - über die praktische Umsetzung des 3D-Druckes hinaus - auch über das nötige Wissen in den Bereichen Design und Optimierung für den 3D-Druck verfügen."

„Wir freuen uns sehr über diese Kooperation”, sagt Dr. Pietro Cervellera, Geschäftsführer von Altair Engineering. „Mit den Möglichkeiten und dem industriell geprägten Fachwissen des LZN im Bereich 3D-Druck und unserer Expertise im Bereich Optimierung und Simulation, können wir den Teilnehmern eine komplette Einführung in dieses Thema - von der Anwendung unserer Software bis hin zum realen Bauteil - bieten.”